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Häufig kommt es infolge schwerer Verbrennungen, chirurgischer Eingriffe (Hautschnitte)
oder Unfällen zu unschönen Narben. In manchen Fällen lässt sich diese Narbenbildung
weitgehend vermeiden, oftmals bleiben Narben jedoch dauerhaft bestehen. Viele der
Betroffenen versuchen mit allen Mitteln, ihre Narben zu verbergen (durch entsprechende
Kleidung, Make-up u.ä.). Zum Glück gibt es heute Möglichkeiten, diese Narben weniger
sichtbar zu machen. Allerdings kann keine Narbe so entfernt werden, dass die Haut wieder
völlig in ihren ursprüngllichen Zustand zurückkehrt.
1. Atrophe Narben
Hierbei handelt es sich vorwiegend um Akneläsionen oder andere tiefe Narben (Krater), die
zumeist durch hormonell bedingte Akne oder Virusinfektionen (z. B. Windpocken)
hervorgerufen wurden.
2. Hypertrophe Narben
Stark verdickte Narben, die auf eine übermäßige Bildung fibrösen Bindegewebes während
des Heilungsprozesses zurückzuführen sind. Hypertrophe Narben sind erhaben, rot oder von
dunkler Farbe und können mit Juckreiz einhergehen.
3. Keloide
Keloidnarben, die ebenfalls durch übermäßige Bindegewebswucherung hervorgerufen werden,
ähneln in ihrer Dicke und Dunkelfärbung den hypertrophen Narben. Im Gegensatz zu
hypertrophen Narben überschreiten Keloide jedoch die ursprünglichen Wundränder und
können sich immer weiter ausdehnen, unter Umständen noch jahrelang.
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