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Dermyal
                                          

Die Kunst der Weichteilaugmentation

"Das Gesicht ist der Spiegel der Seele"

Seit den Sechzigerjahren gibt es vielfältige Produkte, um eine Weichteilaugmentation vorzunehmen. Anfangs wurden nur feste Implantate mittels chirurgischer Verfahren eingesetzt, was zwar ausreichend war, sich aber als nicht sehr patientenfreundlich erwies.

Im Laufe der Jahre wurde die Weichteilaugmentation mit der Einführung neuer Methoden weiterentwickelt und optimiert, wobei eine Vielzahl unterschiedlicher injizierbarer Materialien in den Vordergrund traten. Die florierende Wirtschaft und die zunehmende Bedeutung, die der äußeren Erscheinung beigemessen wird, haben immer mehr Verbraucher (Frauen und Männer) veranlasst, der Hautalterung zu trotzen und Unebenheiten der Gesichtshaut behandeln zu lassen.

Heute ist die Weichteilaugmentation nur ein Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts, das mit der Verbesserung des Hautzustandes durch nährstoffreiche Hightech-Hautpflegeprodukte eingeleitet werden kann, gefolgt von chemischen Peelings und anschließender Entfernung der verbleibenden Unebenheiten mit speziellen injizierbaren Materialien auf natürlicher Basis, wie Rofilan, Reviderm intra und Artecoll.


Allgemeine Empfehlungen

Mit der Weichteilaugmentation werden häufig sehr gute ästhetische Ergebnisse erzielt, die aber oftmals noch etwas verbesserungsbedürftig sind. In den Fällen, in denen Patienten unzufrieden sind, hält entweder das Ergebnis nicht lang genug an oder das Aussehen des behandelten Areals wird kritisiert.
Zur Verbesserung aller Parameter lässt sich anhand des folgenden Falten-Klassifizierungssystems bestimmen, welche Injektionstechnik im Einzelfall geeignet ist.

Klasse 1
Sehr oberflächliche Fältchen, die keiner Behandlung mit Injektionspräparaten bedürfen

Klasse II
Leichte Falten und Fältchen, sie sich mit temporären oder semi-permanenten Injektionspräparaten behandeln lassen

Klasse III
Mittlere Falten, die sich mit temporären, semi-permanenten und permanenten Injetionspräparaten behandeln lassen

Klasse IV
Tiefe Falten, die sich mit den oben genannten Injektionspräparaten behandeln lassen, bei denen aber nach Anwendung temporärer Produkte häufigere Auffrischinjektionen erforderlich sind

Klasse V
Tiefe Falten, die fest mit dem Bindegewebe verbunden sind. Diese Falten dürfen mit injizierbaren Materialien überhaupt nicht behandelt werden.

Ergebnisoptimierung

Die Erfahrung zeigt sehr deutlich, dass bei allen Unterspritzmaterialien mindestens eine weitere Behandlung erforderlich wird.

Nach der ersten Sitzung muss sich das injizierbare Material zunächst setzen und nach einigen Wochen wird das hierbei erreichte Ergebnis kontrolliert. Zur Erzielung des bestmöglichen Resultates sollte die Falte oder der Gewebedefekt zumindest noch ein weiteres Mal augmentiert werden.


Lippenaugmentation

Bei Verwendung temporärer oder semi-permanenter Produkte muss stets beachtet werden, dass bei starker Mimik die Ergebnisse unter Umständen weniger dauerhaft sind als in anderen Bereichen des Gesichtes.